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Whisky Physiologie zum schottischen Nationalgetränk!

Uisge Beatha ist ein gälisches Wort, das so viel bedeutet wie „Wasser des Lebens“.

Schottland Malt Whisky ist nichts anderes als ein gebranntes obergäriges Bier. Nach Herstellung der Gerste-Maische wird dem Mash die spezielle obergärige Hefe mit ihren langen Pilz-Schnüren hinzugefügt. Die milliarden Hefezellen, seinem Enzym Amyloglukosidase wandelt all die Stärkeverbindungen der Maische in Kohlendioxid und Alkohol um und ist bereit für die Destillation im Pot Still.

Wenn ihr euch ein Glas Whisky gönnt, dann trinkt ihr also nichts Geringeres als Lebenswasser, denn davon leitet sich der Begriff ursprünglich ab. Falls das noch nicht Bestätigung genug für euch ist, dass Whisky ein lebensbereicherndes Getränk ist, haben wir acht weitere Gründe, warum Whisky eigentlich ziemlich gut für euch ist. Eigentlich sind wir der Meinung, dass wir das nicht noch zusätzlich erwähnen müssen — wir tun es trotzdem: Ein schönes Schlückchen von einem guten Whisky ist eine tolle Sache. Und nicht flaschenweise billigen Fusel-Whisky in euch reinkippen.

Vergessen Sie nicht mehr Ihren ersten Drum Laphroaig


Die mächtigen Männer und intelligenten Frauen trinken schottischen Single Malt Whisky Daniel Craig als James Bond trinkt in „Skyfall“ gemeinsam mit seinem Widersacher Silva einen besonders feinen Whisky: Macallan Single Malt. Und der Agent kommt dabei offenbar auf den Geschmack, denn im darauffolgenden Film der Reihe, „Spectre“, gönnt er sich wieder ein Glas der Marke. Man könnte fast sagen, dass die schottische Brennerei mit diesem Product Placement ihr Image aufpolieren will. Aber nur fast. Denn Schottland Whisky hat das nicht notwendig. Das Getränk steht seit Jahren, Jahrzehnten, wenn nicht gar Jahrhunderten für genau das, was auch James Bond verkörpert: Maskulinität, Macht, Intelligenz, Verwegenheit. Doch woher kommt es, dass jeder vom Edel-Gangster im Hollywood-Film bis zum Wall-Street-Banker — oder anders: jeder, der etwas auf sich hält — gerne Whiskey trinkt? Whisky hat seinen ausgezeichneten Ruf schon lange Zeit Einer, der es wissen muss, ist Stefan Gabanyi. 23 Jahre lang war er Barkeeper und ist Whisky-Experte in der berühmten Cocktailbar Schumann’s in München und betreibt mittlerweile seine eigene Bar. Seine Theorie: Whisky hat sein Image einem grandiosen Marketing der Schotten im 19. Jahrhundert zu verdanken. „Die Schotten haben früh begriffen, dass sich ein Produkt besser verkauft, wenn ein Image dahintersteht. Sie haben Schottland - und damit einhergehend Whisky - in England als raue Schönheit beworben.“ Also als etwas, das zugleich wild und edel ist. Französischer Cognac war damals das gesellschaftsfähige Getränk, Whisky wiederum das spezielle. Der Rest ist Kolonialgeschichte: Großbritannien hatte durch seine vielen Kolonien einen riesigen kulturellen Einflussbereich. So verbreitete sich Whisky mit diesem Image auch in Indien oder in den Vereinigten Staaten. Beachtlich ist vor allem, dass sich Whisky bis heute mit diesem Ansehen schmücken kann - trotz Whisky-Cola-Angeboten auf Mallorca. Und dieses Image setzt sich heute im Wesentlichen aus diesen sechs Punkten zusammen.